Forschungswege · Record 003
Making AI-Assisted Claims Independently Challengeable: Publication Authority and a Protocol for Falsifiable Publication Records
Wie bleiben KI-gestützte Aussagen mit Belegen, Analyse, menschlicher Autorisierung, Oberfläche und späteren Korrekturen verbunden? Dieser öffentliche Preprint entwickelt und untersucht dafür einen Protokollkandidaten.
- Status
- Preprint · nicht peer-reviewed
- Version
- v1 · 15. September 2026
- Kategorien
- cs.AI · cs.CR · cs.CY
Die Frage dahinter
Eine Veröffentlichung soll unabhängig hinterfragbar bleiben.
Der Preprint beschreibt das Problem, dass KI-gestützte Aussagen autoritativ wirken können, wenn Belege, Analyse, menschliche Autorisierung, Darstellung und Korrekturgeschichte auf unterschiedliche Zustände verweisen.
Die vorgeschlagene Publikationsberechtigung (Publication Authority) gilt genau für einen geprüften Zustand: Sie ist nicht übertragbar und nur einmal nutzbar. Der Preprint beschreibt die Regeln dafür als maschinenlesbaren Protokollkandidaten namens Publication-Accountability Calculus (PAC-2026).
Die Regeln und zugehörigen Modelle lassen sich maschinell prüfen. Das meint der Fachbegriff ‚ausführbare Publikationssemantik‘ hier; ein durchgängig laufendes System ist damit nicht gemeint.
Ansatz verstehenSechs gebundene Prüfpflichten
Die vierte festgehaltene Fassung der Prüfregeln heißt im Preprint SF-4 (semantic freeze). Sie verbindet sechs Pflichten: Ein bestandener Prüfpunkt kann einen fehlenden Nachweis an einem anderen nicht ersetzen. Die Liste fasst die Originalquelle zusammen, nicht einen anerkannten Standard.
- 01
Belege
Belege werden an den geprüften Zustand gebunden (Evidence).
- 02
Läufe und Artefakte
Ausführungen und Artefakte bleiben Teil der Prüfung (Runs & artefacts).
- 03
Messung
Messungen und ihre Offenlegung werden berücksichtigt (Measurement).
- 04
Autorisierung
Die menschliche Autorisierung bleibt ein eigener Prüfpunkt (Authorization).
- 05
Passende Darstellung
Die sichtbare Oberfläche muss zum akzeptierten Datensatz passen (Surface correspondence).
- 06
Verbundene Historie
Korrekturen und Lebenszyklusinformationen bleiben verbunden (Lifecycle continuity).
Was der Preprint berichtet
Begrenzte interne Evidenz, kein Universalnachweis.
Der Abstract berichtet Ergebnisse für endliche formale Modelle, gezielt konstruierte Angriffsfälle und frühere Implementierungen. Die Kennzahlen unten sind aus dem öffentlichen Preprint übernommen; sie wurden für diesen Record nicht neu ausgeführt oder unabhängig nachgerechnet.
Berichtete interne Ergebnisse ansehen
- endliche formale Modelle (keine KI-Sprachmodelle)
- 10
- erreichbare Zustände ohne Verletzung der geprüften Sicherheitsregeln
- 110.764
- unsichere Konfigurationen mit erwarteter Verletzung oder Gegenmodell
- 76
- gewertete Erwartungen bei zuvor unbekannten Testinstanzen
- 183
- archivierte Beobachtungen im gleichen Paketlauf
- 240
‚Sicher‘ bezieht sich hier auf die geprüften Regeln in diesen Modellen. Beim instanzblinden Test waren die Fallklassen bekannt, die einzelnen Testinstanzen vorher nicht. Die Ergebnisse stützen laut Abstract innere Stimmigkeit, begrenzte Sicherheit, Fehlererkennung und begrenzte Umsetzbarkeit (Constructability).
Von hier aus weiter
Die Spezifikationsarbeit folgt auf das Referenzmodell.
Der Preprint ist ein eigener öffentlicher Forschungsstand. Er ist von der veröffentlichten BIS-Referenzmodell-Arbeit, den Softwareartefakten und einer späteren unabhängigen oder feldbezogenen Validierung getrennt.
- BIS-Referenzmodell ansehen
Der veröffentlichte Springer-Beitrag mit eigener Evidenz und eigenem Status.
- Forschung auf TechJournal
Weitere Forschungswege und ihre jeweils gebundenen Quellen.
Im Original nachlesen
Der öffentliche Preprint.
Verlinkt ist die genaue Version v1 vom 15. September 2026. Der Preprint ist nicht peer-reviewed.
- 01
Preprint · nicht peer-reviewed
Making AI-Assisted Claims Independently Challengeable: Publication Authority and a Protocol for Falsifiable Publication Records
arXiv:2609.17631v1 · cs.AI, cs.CR, cs.CY · alle acht Autoren mit UTS-Affiliation
Yifei Dong ist Korrespondenzautor · eingereicht am 15. September 2026 · DOI 10.48550/arXiv.2609.17631
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